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Betrogen hattest du mich

 

Nie hätte ich gedacht,
nie geahnt,
das gerade Du,
gerade mein zweites ich ,
mich so betrügen könnte,
nie im leben hatte ich gedacht,
das ich weinen müsste,
nie gedacht das ich leiden würde,
wie ein zweites Herz schlugst du in meiner brust,
betrogen hattest du mich dennoch,
betrogen,
dein eigenes ich,
dein leben,
deinen herzschlag hattest du betrogen,
deine wärme versoßen,
und mich damit verloren

Bis zur Entscheidung...

Wer ist nicht schon einmal besiegt worden?
Irgendwo, sei es in der Schule, im Sport oder beim Spiel.
Wir alle hatten schon einmal eine Niederlage.
Aber wenn ich jetzt besiegt werde,
dann bin ich nicht mehr.
Wenn der Schmerz im Herzen siegt,
dann ist das Leben aus.
Dann besiegt man sich selbst,
in einem Kampf um leben und Tod.
Wenn der Tod siegt,
dann darfst du ihm die Hand reichen.
Und wenn das Leben siegt,
dann darfst du weiter leiden und lieben.
Was würdest du wählen?
Wenn du lange überlegst,
dann lebst du und stirbst.
Wenn du die Entscheidung gleich fällst,
dann kannst du dir viel ersparen,
und auch viel dafür bekommen.
Man hat das immer zur Wahl,
und die klügere ist, glaube ich,
erst einmal weiterzumachen.
Sterben tut man sowieso.
Ob man gewinnt oder verliert.
Besiegt oder besiegt wird.
Der Tod hält dich in seinen Armen.
Schon dein ganzes Leben lang.
Bis zur Entscheidung.

Danke

 

Dunkel war es in meinem Leben
Keine Sonne, kein Stern, eisige Kälte
Ich ging durch viele Täler
Ich fand einen weg, der mich rausführen sollte
Doch auch auf diesem weg, nicht viel Licht
Aber ich traf dich, durfte dich kennen lernen
Seither spendest du mir licht und wärme
Ziehen dunkle Wolken vor dies sonne, bist du da
Die Wolken verschwinden wieder, und es ist hell
In der Nacht sind meine Gedanken bei dir
Die Sterne und der Mond strahlen auf mich
Ich denke an dein Lächeln, so wundervoll
Es gibt mir Mut, ich fühle mich geborgen
Immer wenn ich an dich denke geht es mir gut
Immer wenn ich dich sehe könnte es nicht besser sein
Und ich wünsche mir die Momente mit dir dauern ewig
Du bist ein wundervoller Mensch
Danke das du mir wärme und licht gibst
Danke dass es dich gibt

Das Leben

 

Den Glauben an das Gute
im Menschen verlieren
und sehen,Liebe und Geborgenheit
werden nie existieren.
Die Seele fängt an zu verbrennen
Und Asche wird niemand mehr erkennen.
Schutzlos,ängstlich und ohne schützende
Arme durchs Leben gehen.
Egoismus und unbeschreibliche Worte
in anderen zu sehen.
Lernen und begreifen,dass man Menschen
nichts bedeuted
und mit dem Wunsch auf Frieden
nur die Zeit vergeudet.
Und am Ende sterben,um zu sehen,
das Leben wird nie weitergehen.

Dir ergeben

 

Deine Dienerin sein,
lass mich vor dir knien!
Deine Lust befreien,
lass mich dich bedienen!
Deine Wuensche erfuellen,
lass mich dich verwoehnen!
Deinen Koerper enthuellen,
lass mich bittersuessen Schmerz verhoehnen!
Deine Ketten tragen,
lass mich dein Vergnuegen spueren!
Deinen Unterleib plagen,
lass mich dich verfuehren!
Deine Suenden fuehlen,
lass mich deine Erfuellung sein!
Deine Hitze kuehlen,
lass mich unter dir schrein!
Deine Fehler vergeben,
lass mich deiner Realitaet erliegen!
Deine Liebe erleben,
lass mich dich lieben!!

Du kennst mich nicht

 
Du sagtest du kennst mich
doch du kennst mich nicht
Du weist nicht wie ich fuehle
du gibst dir nichtmal Muehe
Ich bin nur ein Spielzeug fuer dich
aber will ich das auch fuer mich?
Bin ich wirklich nicht mehr wert?
Ist das alles was ich tue verkehrt?
Bin so verzweifelt, traurig und leer
Doch ich glaube in mir steckt mehr
Nachts schlaf ich unter Traenen ein
und das Nacht fuer Nacht ganz allein
Niemand der zu mir steht
niemand der mit mir durch die Hoelle geht

Das alles weist du nicht
denn du kennst mich nicht

Dunkelschimmer

 

Trauerfeuchte Herzensschwere;
Vor meinen Augen ist nur Leere.
Die eigne Seele splittert bald,
Im einsam dunklen Runenwald.

Allein, allein versink ich schnell;
Mein Aug wird nimmer wieder hell.
Die nassen Schatten drüberhuschen,
Die einstgen Lichter davor kuschen.

Verlorn in dunklen tiefen Weiten;
Meine Schwingen kann ich nicht ausbreiten.
Der letzte Glanz ist fortgegangen,
Die Maid hat sich bald aufgehangen.

Singe, tanze Dunkelheit
Bis die Qual in Freude schreit!
Schweige, weiche lichter Schein
Bis Freude wird kein Trost mehr sein!

Erstickte Schreie

Keine Faser meines Körpers setzt ein Signal.
Kein Wort verläßt meinen Mund.
Keine Geste zeigt mein Leben.
Die Absicht bleibt, verschlossen in meines Körpers Grab.
Ein Grab das lebt, mit einer Seele die stirbt.
Lebendig begraben im eingenem Fleisch, das Bewußtsein vorhanden.
- Das Leid bleibt erhalten. Die Schmerzen auch.
- Doch niemand weiß von diesem Schmerz. Nur ich.
- Aber ich kann nicht schreien, auch nicht weinen. Nur fühlen.
Nein ich darf nicht weinen. Nur Leiden!

Ewige Liebe
 
Wir liebten uns auf ewig
wir hatten einen Schwur
Wir hielten uns die Treue
lebten gegen jede Uhr
Doch die Zeit hier ist vergänglich
du hattest keine Wahl
dein Körper war nicht fähig
zu überstehen deine Qual
Ich liebe dich auf ewig
ich lass dich nicht mehr los
hab deinen kalten Körper
auf meinem warmen Schoß
Wie kannst du mir das antun
jetzt bin ich ganz allein
und suche einen Weg
wieder bei dir zu sein
Kein Leben dauert ewig
ich gebe meines frei
nun ist es mir egal
wenn jemand um mich weint

Unser Liebe währt nun ewig
Wir sind nie mehr allein
und keiner hat mehr Angst
jemals alleine zu sein

Ewiger Schmerz oder der Tod einer Seele

 

Dunkelheit – sie schleicht voran
In meines Herzen Nebenhang.
In der Seele gedämpfte Schreie,
wie zu einer Höllenweihe.
Verspürt auch ihr den holden Schmerz.
Er ist wie Hohn zum zerbrochnen Herz!

Thron, Cherub und Seraphim –
Auch sie können nicht lindern ihn.
Verpönt sind wir im Hier und Jetzt;
Von Ihnen verachtet, gejagt und gehetzt!

Aus der Stille ein klagender Schrei.
Doch keiner wird helfen, noch kommen vorbei.
Sie fühlen, hören und sehn es nicht,
das wimmernde, schreiende, zerrissne Gesicht!
Ein stechend Schmerz durchdringt meine Seel –
Doch kein einz´ger Ton entweicht meiner Kehl!

Thron, Cherub und Seraphim –
Auch sie können nicht lindern ihn.
Verpönt sind wir im Hier und Jetzt;
Von Ihnen verachtet, gejagt und gehetzt!

Zerrissen ist das Licht von Schatten.
Sie nagen und nagen so flink wie die Ratten.
Das Rad der Sonne hat sich gedreht –
Auch helfen wird mir kein Gebet!
Tot liegen wir vor Ihnen mit der größten aller Wunden –
Sie treten uns in Abgrund und nun sind wir verschwunden!

Glut der Flamme

Lass deine Augen zu
Du oeffnest sie vergebens
Alles was du sehen wirst
Ist ein Feuer ohne Glut

Ein Feuer das vergebens brennt
Ein Feuer das sich nach waerme sehnt
Doch es hat keine Waerme
nur noch eiserne Kaelte

Es ist die Kalete der Zeit
Die kaelte die die Herzen erfrohr
Nun erfriehern sie selbst
Und hoffen das die Glut vom Himmel faellt

Von einem Himmel einst so hell
das es die ganze Welt erhellte
Ein Himmel das wir selbst verdunkelten
Dieses Schiksal das wir selber schriben

Und nun ist es so dunkel
das die Sonne nicht mehr scheint
Ashe versteckt ihr Funkeln
doch sie ist das, sehen ihre Traenen wenn sie weint

Und selbst die Blauen Traenen,
die nach nichts schmecken
lassen alles Leben
auch wenn sie dann verwelken

ja ich habe mich geirrt
Mach deine Augen auf,
denn noch brennt die Flamme
Auch wenn der Glut friert

Hass

Tiefer Hass, den ich verspüre,
den ich in der Seele schüre.
Sie, die keine Ängste haben,
dürfen sich nicht an meinen Leiden laben.
Ist es denn lustig, ist es schön?
Hab ich ihn verdient, den dummen Hohn?

Will sie morden, tu sie hassen,
will ihnen Schmerz und Ängste schaffen!
In Gedanken zerfetz ich jene,
ohne das ich mich dafür schäme.
Mein Hass, der sitzt so tief,
der Schmerz war es, der mcih aufrief.

In die Wunden wird hineingestochen,
mein totes Herz wird neu gebrochen.
Meine alten Wunden bluten,
ich will und werde wüten.
Sie sollten dafür büßen!
In großen, weiten roten Flüssen,
will ich ihr Blut fließen sehn,
will hören ihr erbärmlich Flehn...

Aber das, ist nur in meinen Kopf,
ich armer dummer, blöder Tropf.
Sie sollten froh sein, das nur einer leidet,
neur einer in seine Arme schneidet,
nur einer tausend Tränen weint,
nur einer, für den nie die Sonne scheint.

Und wer kann das wohl sein?
Ich, ganz allein...

Hoffentlich versteht ihr mich...

 

Ich will mich nich mehr verstecken,
es ist mir egal was die anderen Leute denken.
Ich war immer glücklich,
fröhlich,
voller Lebensfreude,
lebte das Heute,
war immer die Starke.

Das war früher,
nun brennt mein Herz wie Feuer.
Ich trauere,
weine.
Meine Gefühle sind durcheinander.
Um mein Herz zieht sich eine dunkle Mauer.
Mein Herz wurde gebrochen,
einzigstest Lebenszeichen ist das Pochen
und der Schmerz
in meinem kleinem Herz.

Äußerlich bin ich am Leben,
doch innerlich bin ich am Sterben.
Mein Herz ist ein Haufen Scherben,
grausam
und einsam
ist das Leben.
Manchmal denke ich ans Aufgeben.
Ich bin voller Verzweifelung und Enttäuschung
aber ohne Mut und Hoffnung.
Nie gezeigt hab ich meine wahren Gefühle,
war nur eine dauerglückliche Hülle.
Jetzt werde ich euch meine wahren Gefühle zeigen.
Ihr werdet begreifen,
wie es mir wirklich geht,
wie es um mein Herz steht.
Ich hoffe ihr werdet mich verstehen
und nicht auch noch gehen...

† Höllentor †

Nun stehe ich hier und warte. Warte auf mein neues "Leben". Das Leben in der Hölle.
Ich stehe vor dem Tor. Ja... vor eben diesem Tor. Dem Höllentor.

Es ist überwältigend. Steinmeißlungen in der Mitte des Tores. Um es herum Einzelteile von Dämonen. Nieren, Knochen .. Herze..
Grausam. Es ist so grausam und doch... einfach wunderschön.
Doch die Krönung liegt oben in der Mitte. Ein großer, mächtiger Dämon. Zwei Hörner ziehren seinen Kopf.
Augen so golden wie die des Teufels persönlich.

Ich blicke weiter rings um mich. Ein Friedhof. Überall Gräber. Unmengen von Gräbern.
Und Leichen. Verweste Leichen, Skelette.
Schauen sie in meine Richtung? Schauen sie auf mich? Ich weiß es nicht, aber das spielt jetzt auch keine Rolle mehr...
Denn ich blicke einfach geradeaus.

Zum Tor. Höllentor.
Es ist groß. Baut sich riesig vor mir auf.
Ich erstarre. Renne. Renne auf das Tor zu. Zu meinem neuen "Leben", mein neues Zuhause.
Jetzt bin ich frei. Frei und doch verdammt...
Bin ich nun tot?

im tode vereint

 
in tiefen seen des bluts wir ertranken
zuletzt es doch noch schön war hier
um uns blutrote rosenranken
und starb ich gemeinsam hier mit dir
deine leiche vor mir
erschreckend anzuschaun
wicht weg die vielen tränen
hofft, s' wär nur ein schlimmer traum
doch leider gottes ist es war
was ich dort so schrecklich sah
wollt immer lieben,dich niemals hassen
konnte nunmehr garnichts fassen
das leben zog an mir vorbei
ohne dich ward alles leer
meine seel mit dir gestorben
nun besitz ich garnichts mehr
du warst für mich mein ein und alles
ohne dich kann ich nicht sein
seh das messer neben dir liegen
stech es in mein herz hinein
die hände verflochten im tode vereint
liegen die leichen
blutüberströmt und der herzen entzweit
liegen bleich und blass
hand in hand
niemand wagt zu denken
wie schwer der schmerz mir wirklich stand
der schmerz in meinem herzen war
als ich dich so liegen sah
unerträglich dort zu spürn
zum selbstmord ließ es mich verführn
und so zum messer mich greifen ließ
sodass ichs in mein herz dann stieß
wollt sterben ich?
wollt nur zu dir
nahmst leben deins
nahm ich es mir

Kein Leben

 

Ich spüre keine Freude mehr,
aber auch keine Trauer.
Keine Liebe,
keinen Hass.
Denn du hast mir das Herz gebrochen,
es ist eiskalt.
Ich fühle nichts mehr.
Du warst der Sinn meines Lebens,
auch wenn du es nich bemerkt hast.
Du warst alles für mich,
doch du hast mich allein gelassen.
Du bist gegangen und hast meine Gefühle,
meine Liebe,
mitgenommen.
Ich lebe nich mehr,
ich existiere nur noch.
Ich will dich endlich vergessen und wieder leben.
Doch ich hänge immernoch an dir,
solange ich an dich denke wird mein Herz dir gehören
und ich kann nur existieren.
Verschwinde aus meinen Gedanken,
denn ich will wieder leben!
Ich will wieder fühlen,
will wieder lieben,
und ich will um dich trauern können...

Lächeln aus Eis

Das Strahlen meiner Augen...
das Lächeln auf meinen Lippen
gefroren... kalt wie Eis...
eine Maske gekettet an meine Haut

Meere von blutigen Tränen
verstecken sich hinter meinem Lachen...

Bin ich glücklich und doch allein?
Innerlich zerbricht alles in mir...
doch ihr seht es nicht...
ich zeige nichts...

Fühle nur mein Leid...
wie es tief in mir meine Seele zerfrisst
und mein Herz in Stücke schlägt

Nicht meine Aufgabe glücklich zu sein...
so halte ich euere Hände
Tag für Tag.. immer wieder

Führe euch hinaus aus euerem Schwarz,
bringe euch zurück ins Licht
nur um abermals
allein in meinem Schatten zu versinken
wie ein einsamer Engel aus Eis
dessen Tränen niemand sieht
stark... das muss ich sein...
immer wieder
mit einem gefrohrenen Lächeln
hinter das niemand sieht.

Satanskind

 

Eine st�rmische Nacht
Sie Sterne hatten sich hinter den Wolken versteckt
Und jeder dort oben sah
Voll d�sterer Vorahnung
Was auf Erden geschah
Schmerzvolle Schreie
Eine weinende Frau
Und die Dunkelheit schenkte ihr
Zwischen den Rufen im Wind
Ein Kind
Dass nicht schrie als es die Welt erblickte
Dass regungslos gen Himmel starrte
Die Mutter weinte aus Furcht als sie es sah
Als h�tte sie gewusst dass das was sie gebar
Der Teufel war
Ein Donnern durchhallte die Schw�rze der Nacht
Welche die Augen des Kindes noch finsterer gemacht
Fort mit dem Satan !
Und von Angst gepackt
Brachte sie es in den Regen
Er sollte ihm rauben sein Leben
Das Kind hilflos in einer Lache lag
In der es ohne zu weinen starb
Doch seine Seele hatte gewartet auf den Moment
An dem sie es verlassen durfte
So stieg er auf
Des Satans Geist, �ber die Welt
Ein Regen aus Blut einst �ber sie f�llt
Die Leiche des Kindes nur ein Zeichen war
Dass die Stunde des B�sen kam
Und dann war sie da

Sehnsucht

 

Das Verlangen nach etwas
Wärme
Die Suche nach etwas
Liebe

Ich ging den stillen Pfad entlang
Steinig, kalt und nass
Hörte nur den traurigen Gesang
Und meinen ewigen Hass

Kein Licht war zu sehen
Außer meinem Schatten
Der über mir schien

Dachte an mehr
Hoffte auf mehr
Freute mich auf so vieles

Was ich bekam war nur Schmerz
Nur Trauer
Mein Herz wurde gestohlen
Und verbrannt

Das Verlangen nach etwas
Wärme

Ist es zuviel verlangt?

Die Suche nach etwas
Liebe

Ist es verboten?

Selbsthass

 
Ich sitze in einem tiefen Loch,
komme einfach nicht heraus.
Schon kurz wird meiner Kerzes Docht,
bald ist das Licht wohl aus.
Nur wegen Selbsthass bin ich hier gelandet,
konnte einfach nichts an mir lieben.
Meine Tränen sind auf dem Boden gestrandet,
zurück sind nur rote Augen geblieben.
So kann ich mich noch weniger leiden,
doch was soll ich tun?
Andere werden mich wohl nie beneiden,
werd wohl weiterhin auf Stille beruh'n.
Aus meinem Loch komm ich nie mehr raus,
fühl mich hier wie in einem Bunker.
Mein Leben erlebt hier sein sicheres Aus,
bitte kommt keiner zu mir runter.

Sterben will ich ganz allein,
denn es hassen mich ja alle.
Will hier bleiben mit dem kleinen Stein,
den ich immer sacht gegen meinen Kopf knalle.

So, wie sie es wollen...

 

So, wie sie es wollen,
so sehen sie mich.

So wie ich es immer tat,
so glauben sie es.

Sie sehen meine Maske,
glauben an einen gesunden heilen Menschen.

Sie sehen nicht genau hin, sie sind alle blind.
Sehen nicht, was ich bin.

Wenn ich da bin, bin ich allein,
sie denken, ich bin normal.

Wenn ich lächle, bin ich traurig,
sie denken, ich bin glücklich.

Wenn ich lache, dann will ich sterben,
sie denken, ich freue mich.

Ich hasse sie,
ich hasse die,
die nichts wissen,
die nichts sehen,
die überhaupt nie was verstehen...

Nur wie sie es wollen,
so bin ich für sie...

So rein...

 

Langsam fährt die Klinge
klein und fein
meine weiße Haut hinauf
Dann ein Schnitt
und die Welt um mich geht auf
Schmerz durchfährt alle meine sinne
Und ich höre meinen Körper atmen
als der Schmerz die last mir nimmt
Tiefer noch ein bisschen tiefer
Schneid ich in den weißen arm
aus meinem Adern fließt nun still und rein
das dunkle Blut und mir gehts gut
Es ist so rot es ist so schön
Die zeit wird meine wunden heilen nicht
doch mein Blut es tröstet mich
Glück durchströmt jetzt jede meiner Fasern
der Schmerz treibt jeden anderen raus
Ich nehme all das Leid in kauf
Ich verletze nur die Hülle
doch alles in mir drinne wird geheilt
es wird ganz warm
es ist so schön
dann schlaf ich ein und die Welt um mich herum erlischt
Meine hülle ist zerstört doch mein Geist ist endlich frei

Verletzen

Ich hab mich heute selbst verletzt,
um zu sehen ob ich noch fühle
Ich konzentriere mich auf den Schmerz,
die einzige Sache, die real ist
Die Nadel reißt ein Loch
Das alte vertraute Stechen
Ich versuche es alles abzutöten
Aber ich erinnere mich an alles

Was ist aus mir geworden?
Mein nettester Freund
Jeder den ich kenne
Geht am Ende fort
Und du könntest es alles haben
Mein Reich aus Schmutz
Ich werde dich fallen lassen
Ich werde dich verletzen

Ich trage diese Krone aus Dornen
Oben über meinem Lügnertron
Voll von kaputten Gedanken,
Die ich nicht reparieren kann
Unter den Gläsern der Zeit
Verschwinden die Gefühle
Du bist jemand anders
Und ich bin immer noch genau hier

Wenn ich noch mal starten könnte
Eine Million Meilen weit weg
Würde ich mich selbst aufrecht halten
Und ich würde einen Weg finden

Warum, Papa?

warum bin ich dir so egal?
bin ich nicht dein fleisch und blut?
ich war dir immer egal.......
hast dich nur um mich "gekümmert" weil es deine flicht war.
ich war so jung und hätte dich gebraucht.

jeden tag blieb ich zu hause,
wartete auf einen Anruf von dir
aber nichts....
nichts kam!
jeden tag wartete ich geduldig.
nichts.....

und nun?
nun bin ich älter
und habe gelernt ohne dich zu leben!
aber jetzt willst du dich um mich kümmern?
nein
ich lasse es nicht zu
habe angst wieder enttäuscht zu werden.
ich warte nicht mehr.
sitze nicht mehr tag für tag neben dem Telefon.
nein
jetzt brauche ich dich nicht mehr.
ich war dir egal....
nur was die Leute sagten war dir nicht egal.

fragst dich warum ich nicht offen zu dir bin....
weil es dich nicht interessieren würde.
es hat dich damals nicht interessiert!
also warum sollte es jetzt!

warum?
hast du jetzt ein schlechtes gewissen?
ich hoffe es .......

du sagtest zu mir ich habe mich negativ verändert!
frage dich doch nur einmal warum
warum ich so bin wie ich bin!
verschlossen, einsam, kann nicht über meinen Schatten springen.
aber mir gefällt es
denn so bin ich nur zu dir!

machst dir sorgen wenn ich abends weggehe
weil mir etwas passieren könnte?
nein
du hast angst was die Leute sagen würden.
aber was ich sage ist dir doch egal.
war es dir schon immer.
abgeschoben hast du mich.

du hast nicht nur mich im stich gelassen sondern deine ganze familie
die du gebildet hast....
dachtest die werden es schon ohne mich schaffen....
damals habe ich es nicht geschafft....
heute wäre ich froh wenn du noch immer weg wärst!

warum musste Mama leiden?
Sie hat alles für uns getan!
manchmal wünsche ich mir das du auf der Straße liegen würdest
das du jetzt in einem dunklen loch unter der erde wärst
nicht Mama
nein nicht Sie!

hast du ein schlechtes gewissen?


warum?
hau doch endlich ab
ich brauche dich nicht
wir brauchen dich nicht

hast du ein schlechtes gewissen?

nun kann ich dir sagen was ich denke
und was die Leute denken
ja deine geliebte Umwelt
was sie von dir denken
willst du es wissen?
willst du überhaupt wissen was ich denke?
ICH HASSE DICH
ICH HASSE DICH
ICH HASSE DICH

VERPISS DICH
LASS MICH ALLEIN
so wie du es all die Jahre getan hast
HAU DOCH ENDLICH AB
mehr will ich nicht.....
meine Meinung über dich
Papa
du hast versagt...........

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